Size does matter: Die zehn größten Fabriken der Welt

Hier kann man sich leicht verlaufen. Denn mit bis zu 6,5 Millionen Mio. m² Fläche sind die global größten Produktionsstätten so groß wie Städte.

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Sie beherbergen enorme Produktionslinien und sind gleichzeitig Arbeits- und Wohnstätte für bis zu 500.000 Mitarbeiter. Die größten Fabriken der Welt verfügen über eigene Feuerwehren, Häfen oder Krankenhäuser. Sie funktionieren wie echte Städte mit eigenem Straßennetz und einer Innenstadt.

Im Ranking finden sich vor allem Technikfirmen, die meisten von ihnen aus der Automobil-Branche. Ihre hochautomatisierten Produktionslinien benötigen besonders viel Platz, sind dafür jedoch auch überaus effizient.

Im Hyundai-Werk in Südkorea, dem Platz zwei auf der Liste, werden täglich 5.600 Autos produziert – alle zwölf Sekunden ein Fahrzeug.

Besonders viel Platz benötigt die Produktion von Flugkörpern. Im Boeing-Werk in Everett wird u.a. die Boeing 787 gefertigt. Das Flugzeug ist fast 70 m lang und hat eine Spannweite bis zu 60 m – 44 Autos könnten auf den Tragflächen parken. Im Montagezentrum der NASA finden Weltraumraketen Platz, die Raumfahrzeuge, Astronauten und Versorgungsgüter ins All befördern. Eine Rakete ist 65 m hoch, was der Höhe eines 16-stöckigen Hochhauses entspricht.

Hallen so groß wie Monaco

Die weltweit größte Fabrik befindet sich übrigens im Nachbarland: Das VW-Werk in Wolfsburg führt das Ranking mit seinen 6,5 Mio. m² mit großem Abstand an. Allein die bebaute Hallenfläche der Fabrik ist so groß wie das gesamte Fürstentum Monaco.

Gegen das deutsche Traditionswerk, das seit über 80 Jahren besteht, können selbst moderne Anlagen wie die von der NASA oder Tesla nicht mithalten – ihre Werke landen lediglich auf den Plätzen drei und sieben.

Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass sich die Industrie weiterhin mit Fabriken immer größeren Ausmaßes überbieten wird.

„Die Fabrik 4.0 muss hochflexibel auf aktuelle Kundenwünsche reagieren können. Dafür braucht es kleinere, reaktionsfähigere Produktionsanlagen, die dezentral organisiert und bestenfalls direkt an der Abnahmestelle lokalisiert sind.“

Thorsten Muschler, Geschäftsführer von Maschinensucher.de.
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