Elisabeth Stadler: Die Dirigentin

Die Generaldirektorin der Vienna Insurance Group orchestriert rund 50 Unternehmensgesellschaften im CEE-Raum. (Ein Portrait von Reinhard Krémer)

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Es ist knapp 17 Uhr und in anderen Büros geht der Arbeitstag langsam zu Ende. Im Headquarter der Vienna Insurance Group, kurz VIG, dem Ringturm-Gebäude an der Wiener Ringstraße, herrscht noch reges Treiben. Kein Zufall: Schon vor zwanzig, dreißig Jahren bewegte sich die damalige Wiener Städtische Versicherung, die „Urmutter“ des heutigen Konzerns, auch damals schon der größte Versicherer des Landes, schneller als andere. So reagierte man nach dem Fall des Eisernen Vorhangs blitzartig: Der damalige Vorstand erkannte die immensen Chancen und beteiligte die Städtische im November 1990 mit schlappen 15,4 Millionen Schilling, also knapp 1,12 Millionen Euro in heutiger Währung, an der Gründung der tschechoslowakischen Genossenschaftsversicherung Kooperativa in Bratislava.

Damit war der Grundstein für die Expansion in die Länder des ehemaligen Ostblocks gelegt. Heute hat das Unternehmen rund 50 Töchter im gesamten CEE-Raum. Seit rund drei Jahren dirigiert Elisabeth Stadler das vielstimmige Orchester, und man merkt schon vorab, dass hier ein Paradigmenwechsel stattgefunden hat: Sie ist locker im Umgang mit ihren Mitarbeitern, mit den engsten ist sie per Du und wird auch entsprechend geduzt. Das war und ist in anderen Konzernen keineswegs selbstverständlich. Der Autor dieser Zeilen hat einst noch erlebt, wie ein Angestellter das Zimmer seines Generaldirektors im Rückwärtsgang verlassen hat, weil er es nicht wagte, dem hohen Herrn seine Kehrseite zu präsentieren.

Keine Frühaufsteherin

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